Als wichtige Energieversorgungsanlage haben Kernkraftwerke erhebliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. Die Gewährleistung der Sicherheit und Stabilität von Kernkraftwerken ist von größter Bedeutung. Eine genaue und zeitnahe Überwachung und Warnung wichtiger Parameter ist für die Aufrechterhaltung ihres sicheren Betriebs von entscheidender Bedeutung. Unter diesen Parametern sind Temperatur und Vibration zwei kritische Indikatoren, die beim Betrieb von Kernkraftwerken besondere Aufmerksamkeit erfordern.
In Kernkraftwerken können Temperaturschwankungen zu Fehlfunktionen der Anlagen, Sachschäden, verringerter Kühlleistung und sogar schwerwiegenden Folgen wie Bränden und Explosionen führen. Vibrationen können auch ein Sicherheitsrisiko darstellen, einschließlich Geräteermüdung, Strukturschäden und Rohrlecks. Daher sind die rechtzeitige Überwachung von Temperatur- und Vibrationsänderungen, die frühzeitige Warnung vor anormalen Bedingungen und die Ergreifung geeigneter Maßnahmen für den sicheren Betrieb von Kernkraftwerken von wesentlicher Bedeutung.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde eine verteilte Temperatur- und Vibrationsüberwachungstechnologie mit optischen Fasern entwickelt. Bei dieser Technologie werden faseroptische Sensoren an kritischen Stellen innerhalb des Kernkraftwerks installiert. Durch die Nutzung der Eigenschaften von Glasfasern ermöglicht es die Echtzeitüberwachung von Temperatur- und Vibrationsschwankungen, wobei die Daten zur Analyse und Verarbeitung an ein Überwachungssystem übertragen werden. Im Vergleich zu herkömmlichen diskreten Sensorplatzierungsmethoden bietet die verteilte Glasfasertechnologie Vorteile wie eine große Abdeckung, hohe Präzision und Echtzeitüberwachungsmöglichkeiten, die eine umfassende Überwachung der Temperatur- und Vibrationsbedingungen in verschiedenen Bereichen des Kernkraftwerks ermöglichen.
Überwachungslösung:
Glasfaserinstallation: Setzen Sie verteilte Glasfasersensoren in wichtigen Bereichen, Geräten und Strukturen innerhalb des Kernkraftwerks ein. Die Faseroptik kann mit Druckbehältern, Rohrleitungen, Turbineneinheiten und anderen Komponenten in Kontakt kommen, um Temperatur- und Vibrationsänderungen zu erkennen.
Echtzeitüberwachung und Datenerfassung: Nutzen Sie verteilte faseroptische Temperatur- und Vibrationssensoren, um Temperatur- und Vibrationsänderungen in verschiedenen Bereichen des Kernkraftwerks kontinuierlich zu überwachen. Die faseroptischen Sensoren bieten hohe Präzision und schnelle Abtastraten zur Erfassung von Daten, die dann zur Echtzeitanalyse und -aufzeichnung an das Überwachungssystem übertragen werden.
Temperatur- und Vibrationsfrühwarnung: Basierend auf Sicherheitsstandards und vorgegebenen Temperatur- und Vibrationsschwellenwerten kann das Überwachungssystem Temperatur- und Vibrationsniveaus kontinuierlich überwachen. Wenn die Schwellenwerte überschritten werden, werden Frühwarn- und Alarmmeldungen ausgelöst, die die Bediener darauf aufmerksam machen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Unfälle zu verhindern.
Fernüberwachung und Alarm: Das verteilte faseroptische Temperatur- und Vibrationsüberwachungssystem kann an einen zentralen Kontrollraum oder eine Fernverwaltungsplattform angeschlossen werden und ermöglicht so Fernüberwachungs- und Alarmfunktionen. Das Betriebspersonal kann den Temperatur- und Vibrationsstatus des Kernkraftwerks jederzeit aus der Ferne überwachen und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Durch den Einsatz verteilter faseroptischer Temperatur- und Vibrationsüberwachungstechnologie können Kernkraftwerke eine Echtzeitüberwachung und -steuerung kritischer Bereiche und Geräte erreichen. Dadurch können Temperatur- und Vibrationsanomalien frühzeitig erkannt und notwendige Maßnahmen eingeleitet werden, um den sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Es trägt dazu bei, die Sicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit des Kernkraftwerks zu erhöhen, das Unfallrisiko zu verringern und die Sicherheit von Personal und Umwelt zu gewährleisten.