Unter Wasserschutztechnik versteht man den Bereich des Ingenieurwesens, der die Planung, Entwicklung, Bewirtschaftung und Nutzung von Wasserressourcen umfasst. In der Wasserschutztechnik ist die Überwachung der Temperatur von Gewässern von entscheidender Bedeutung, da Temperaturschwankungen erhebliche Auswirkungen auf die Bewirtschaftung und Nutzung der Wasserressourcen haben.
Herkömmliche Methoden zur Überwachung der Wassertemperatur basieren typischerweise auf Punktmessungen mithilfe diskreter Temperatursensoren zur lokalen Überwachung von Wasserkörpern. Diese Methoden sind jedoch durch eine begrenzte Anzahl von Überwachungspunkten und einen engen Überwachungsbereich begrenzt, was eine umfassende und kontinuierliche Überwachung der Wassertemperatur erschwert.
Die Distributed Temperature Sensing (DTS)-Technologie, die auf dem Einsatz von Glasfasersensoren basiert, bietet eine Lösung für eine umfassende Wassertemperaturüberwachung. Konkret messen die faseroptischen Sensoren Temperaturänderungen im umgebenden Medium der Faser und ermöglichen so die Echtzeiterkennung von Wassertemperaturschwankungen und die Bereitstellung umfassender Temperaturdaten.
Glasfaserausbau: Glasfaserkabel werden entlang wichtiger Standorte von Wasserprojekten installiert, beispielsweise an Stauseen, Flüssen, Kanälen, Schleusentoren und Dämmen. Die Glasfasern können im Boden vergraben, an der Oberfläche von Bauwerken befestigt oder im Wasser platziert werden, um die Bereiche abzudecken, in denen eine Temperaturüberwachung erforderlich ist.
Temperaturänderungserkennung: Die Temperaturänderungen in den Glasfaserkabeln werden überwacht, um die Temperaturbedingungen in Wasserprojekten zu beurteilen. Bei Temperaturschwankungen im Wasserfluss oder in der Umgebung können die faseroptischen Sensoren diese Änderungen in Echtzeit erkennen und in Temperaturdaten umwandeln. Dies gibt Einblicke in die Temperaturverteilung, saisonale Veränderungen und potenzielle Hotspots in den Gewässern.
Datenerfassung und -analyse: Die Temperaturdaten der faseroptischen Sensoren werden gesammelt und aufgezeichnet. An die faseroptischen Sensoren ist ein Datenerfassungssystem angeschlossen, um die Temperaturdaten zu erfassen und zu speichern. Zur Verarbeitung und Analyse der Daten wird professionelle Datenanalysesoftware eingesetzt, die Temperaturtrenddiagramme, Temperaturverteilungskarten und Berichte erstellt. Dies hilft, die Temperaturänderungen bei Wasserprojekten zu verstehen und erleichtert die Entscheidungsfindung.
Warn- und Alarmfunktionen: Das System kann mit Warn- und Alarmfunktionen basierend auf vordefinierten Temperaturschwellen konfiguriert werden. Wenn die Temperatur die festgelegten Schwellenwerte überschreitet, kann das System Warnungen oder Alarme auslösen, um den Bediener darauf hinzuweisen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dies ist von entscheidender Bedeutung für die Überwachung abnormaler Temperaturänderungen in Gewässern, die Verhinderung von Eisbildung in Stauseen und die Identifizierung von Gebieten mit potenziellen Hotspots.
Fernüberwachung und -steuerung: Das verteilte Glasfaser-Temperaturüberwachungssystem kann mit einer Fernüberwachungsplattform verbunden werden, sodass Betreiber die Temperaturdaten und relevanten Parameter von Wasserprojekten aus der Ferne überwachen können. Durch Fernüberwachung und -steuerung können Echtzeitinformationen über Temperaturänderungen, Hotspots und saisonale Schwankungen abgerufen werden, wodurch notwendige Anpassungen und Kontrollmaßnahmen ermöglicht werden, um den sicheren Betrieb und die effektive Verwaltung von Wasserprojekten zu gewährleisten.
Durch den Einsatz der dezentralen Glasfaser-Temperaturüberwachungslösung für Wasserprojekte kann eine Echtzeitüberwachung und -steuerung der Wassertemperatur erreicht werden. Dies trägt dazu bei, den Betrieb von Wasserprojekten zu optimieren, Wasserressourcen zu schützen, Wasserverschmutzung zu verhindern und Entscheidungsprozesse zu unterstützen.
Für Ratschläge zur faseroptischen akustischen Leckerkennung von Wasserleitungen teilen Sie unserem Technikteam Ihren Überwachungsabstand, Ihre Installationsumgebung und Ihre Integrationsanforderungen mit. Wir können Ihnen bei der Bewertung der Sensorplatzierung, Inbetriebnahme und Abnahmekriterien für Ihr Projekt helfen.